Flirten unter Aluhut-Trägern

Heute morgen im Bus.

Der Busfahrer ist ein „Kein Nazi-Aber“-Aluhutträger, und die Fahrgästin ist eine komplette Wahnwichtlerin. Zusammen kamen sie über 15 Minuten Fahrzeit zu folgenden Erkenntnissen:

1. Es gibt eigentlich gar keine richtigen Flüchtlinge, sondern das sind alles Wirtschaftsflüchtlinge.
2. Über die ganzen Frauen, die die vergewaltigen, redet keiner!
3. Die Medien sind alle bezahlt.
4. Die Flüchtlinge sind irgendwie auch dran schuld, dass keiner mehr das Geld für die Busfahrkarte passend dabei hat.

Die Wahnwichtlerin fand es dabei extrem wichtig, genau in der Tür stehenzubleiben, so dass sie an jeder einzelnen Haltestelle aus- und wieder einsteigen musste. Das nenn ich mal Hingabe!

Man verabschiedete sich mit den Worten „Vielleicht sieht man sich mal wieder!“. Schnüff. Ich glaube, ich habe grade den wunderschönen Moment beobachtet, wo zwei Seelen wissen, dass sie füreinander bestimmt sind. Ich mag mir nur nicht ausmalen, wie ihre Kinder aussehen werden…

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