Ein Gedanke

Saß neulich im Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub. Da gab’s Kotztüten, auf denen stand in fröhlichen Lettern: „Take it with a smile!“

Das hilft keinem Unglücklichen mit schwachem Magen.

„Give it away, give it away, give it away now!“ sollte da draufstehen, das wäre viel heiterer und nicht so herablassend.

 

PS: Gibt es eigentlich ein feineres Wort für „Kotztüte“ als „Kotztüte“? Wie sagen Stewardessen dazu?

4 Gedanken zu „Ein Gedanke

  1. „Brechbeutel“ wäre eine schöne Alliteration für einen unschönen Gegenstand mit einem noch unschöneren Inhalt… aber ich schweige. – Liebe Verena, bevor ich nach Leipzig aufbreche, suche ich noch den einen oder anderen Testleser für Tagesaktuelles, nicht allzu Langes von mir. (Es geht nur darum, welche meiner Sachen ich auf die Messe mitnehme). – Wäre das o.k., wenn ich diese Bitte einfach mal so auf Deiner Seite stehen liesse?

    Dein Greenbean Ralf

    P.S. Lass uns in Leipzig ein bisschen über Buchstaben und Worte plaudern…
    P.S. II – Übrigens ne feine Seite, die Du da gemacht hast. Ich mag schon den altmodisch-genialischen Untertitel im Goethestil. Und ich mag Deinen Humor, noch bevor ich Dein erstes Buch gelesen habe.

    1. Hallo Ralf,
      „Brechbeutel“ ist sehr gut. Sehr gut!
      Tut mir leid, ich hab deine Bitte nicht kapiert… um was geht’s?

      1. Hi, Verena,
        schön, daß Dir meine Umschreibung gefällt. Leider bin ich nicht täglich auf Deiner Seite, so daß ich erst jetzt Deine Antwort las.
        Ich wollte eigentlich Leser, Testleser von Erstfassungen neuer Texte, über diese Möglichkeit, an die Öffentlichkeit zu gehen, aquirieren, denn ich habe ein (Luxus)-Problem: derzeit bin ich so eminent produktiv mit meinem literarischen Output, daß meine üblichen (Test- und Erst)-Leser nicht mehr hinterherkommen.
        Es gibt einen Zustand, in den Du kommst, wenn ein Thema oder eine Figur Dich packt, und dann schreibst Du ferngesteuert und wie in Trance, schreibst und schreibst und schreibst… bis das alles ausgesprochen ist. – Natürlich überarbeitet man diese Texte später auch noch, schreibt die Erstfassungen um, das ist klar.

        Aber die Leser vor den Lesern gehen mir aus.
        Gerne könnte ich mir solch ein Angebot auch auf Gegenseitigkeit vorstellen: wenn noch andere Menschen das Problem haben, das sie ihre Texte gerne mit kritischen Testlesern teilen, bevor sie ihr Redakteur, ihr Agent oder Verleger zu Gesicht bekommt, dann schwimmen wir schon einmal im selben Strom.
        Und ich gebe natürlich ebensogern mein Feedback zu anderen kreativen Kollegen.

        1. Hallo Ralf, ich fühle mich geehrt, aber ich habe leider gar keine Zeit fürs Testlesen. Außerdem tausche ich mich eigentlich nie mit Leuten über meine Texte aus, bis sie fertig sind. Das ist keine Geheimniskrämerei, ich brauche es nur irgendwie nicht.

          Den Zustand, den du beschreibst, kenne ich 🙂 Alles Gute bei der Testleser-Suche!

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