Wie man Bienen aufpäppelt (und wie nicht)

Weil ich dergleichen Unsinn immer wieder auf Facebook etc sehe:

Wer eine am Boden sitzende Biene aufpäppeln will, der sollte kein Zuckerwasser benutzen. Warum? Zuckerwasser ist geruchsfrei. Die Biene merkt nicht, dass das Futter ist, sondern hält es für normales Wasser. Da kann sie stundenlang daneben sitzen und verhungern.

Und versucht mal, eine 12 mm große Biene dazu zu bringen, ihre Zunge in etwas hineinzuhängen, was sie nicht fressen will. Ihr könnt euch nicht mal vorstellen, wie unmöglich das ist.

Was soll man also tun? Nehmt Honig! Einfach einen Tropfen Honig, und einen Tropfen Wasser daneben. Dass Honig duftet, weiß jeder, der schon mal welchen probiert hat. Die Biene weiß das auch, krabbelt hin und legt los.

Wenn man aber mal keinen Honig da hat, sondern nur Zuckerwasser, sollte man folgendes versuchen: irgendwie die Antennen der Biene mit dem Zuckerwasser in Berührung bringen. Auf den Antennen sitzen Geschmacksknospen, deshalb merkt sie mit den Antennen, dass in dem Wasser Zucker ist. Aber das erfordert natürlich viel Fingerspitzengefühl. Honig klappt immer. Lebendes Beispiel:

aufpäppeln

2 Gedanken zu „Wie man Bienen aufpäppelt (und wie nicht)

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